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Oberhausen gehört nicht zur InnovationCity Ruhr

CDU sieht trotzdem Entwicklungschancen für die Stadt

Die Entscheidung, welche Städte am Projekt „InnovationCity Ruhr“ teilnehmen dürfen, ist gefallen. Oberhausen hat es leider nicht geschafft, mit seinem Konzept unter die letzten fünf Finalisten zu rutschen.

Für den Baupolitischen Sprecher und Kreisvorsitzenden der CDU, Wilhelm Hausmann, jedoch kein Grund zu verzagen. Im Gegenteil: „Schon allein die Tatsache, dass wir überhaupt an der Ausschreibung teilgenommen haben, bietet Oberhausen Chancen, die möglicherweise in der Zukunft genutzt werden können.“ Die insgesamt 16 Ruhrgebietsstädte profitierten in besonderer Weise von der Bewerbung, da sie jene in der InnovationCity Ruhr entwickelten Systemlösungen kostenlos für die energetische Erneuerung ihrer Stadt erhielten. „Der Städtewettbewerb ist ein Aufbruchsignal für alle Teilnehmer, es gibt keine Verlierer“, wird auch Projektkoordinator Dr. Alfred Oberholz vom Initiativkreis Ruhr zitiert. Und genau hier sehen die Christdemokraten Ansatzpunkte. „Schließlich hat sich die Stadt auf Antrag der CDU für dieses Projekt beworben“, so Hausmann.

Für den Stadtpolitiker stand auch nicht die Finalteilnahme allein im Vordergrund der Bewerbung. „Natürlich“, erklärte Hausmann, „wäre es toll gewesen, neben Gelsenkirchen / Herten, Mülheim, Essen, Bottrop und Bochum das Projekt weiter zu entwickeln“, ihm aber sei vor allem wichtig gewesen, Oberhausen zunächst in den Focus der Öffentlichkeit zu rücken. Seiner Meinung nach weise Oberhausen in verschiedenen Stadtteilen durch seinen Parkstadtcharakter beste Möglichkeiten auf, durch den Einsatz neuer Technologien den Energiebedarf nennenswert zu senken. Und dieses Ziel gelte es nun langfristig zu verfolgen.

 

CDU Oberhausen / Wilhelm Hausmann / 15.06.2010

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