Wilhelm Hausmann
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Wilhelm Hausmann ist 1970 in Oberhausen geboren und selbständiger Architekt. Er gehört seit 1994 dem Rat der Stadt an, ist verheiratet und hat drei Kinder. Als Planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion liegt der Schwerpunkt seiner Arbeit in der Stadtentwicklung. Dazu gehören neben der Baupolitik auch die Fragen der Verkehrsplanung und des Strukturwandels.
Wilhelm Hausmann ist seit 2003 Kreisvorsitzender der CDU Oberhausen. Er war neun Jahre Vorsitzender der Jungen Union und zwei Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU. Außerdem ist er Mitglied im Kirchenvorstand seiner Heimatgemeinde St. Marien. Seit Mai 2009 ist er der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Katholischen Kliniken Oberhausen.
In seinem Wahlkreis Oberhausen-Borbeck setzt er sich u. a. für eine Aufwertung des Ortsteils Dellwig ein. Hier fehlen unter anderem Einzelhandelsangebote. Direkt an der Stadtgrenze zu Essen werden die Oberhausener Wohngebiete durch Schrottplatzflächen beeinträchtigt. Besonderen Druck hat die CDU in Oberhausen-Borbeck auf die Spitzen der Städte Oberhausen und Essen gemacht, um den Neubau der Ripshorster Brücke voranzutreiben.
Neben anderen Projekten unterstützt die CDU aber auch im Ortsteil innovative Neugründungen wie das Backpacker-Hotel "In Hostel-Veritas" an der Essener Straße im alten Torhaus der Zeche Oberhausen. Besonders wichtig ist auch die Verbindung des Gehölzgartens Haus Ripshorst über einen Rad und Fußweg der auf einer alten Bahntrasse bis ins Knappenviertel führt.
Zusätzlich zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 105 von Essen Frintrop nach Oberhausen fordert die CDU einen S-Bahn-Haltepunkt an der Köln-Mindener Strecke (S2) und eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Essen in der Stadtentwicklung. Damit verbunden ist eine Überplanung des Bereiches Ripshorster Brücke, um den Stadtteil Dellwig besser zu erschließen und eine Lücke im regionalen Grünzug B zu beseitigen. Zur besseren Anbindung an Oberhausen sollte die Buslinie SB94 von der Endhaltestelle Hugo-Rasch-Str. über die wiedereröffnete Ripshorster Brücke bis „ins Dorf“ zur Einbleckstraße verlängert werden.
Dringenden Handlungsbedarf sieht Wilhelm Hausmann in der starken Beeinträchtigung unserer Stadtteile durch den Lärm der Deutschen Bahn. Besonders schwierig ist die Situation im Grafenbusch, am Hausmannsfeld und in der Sandgathe. Hier muss die Stadt die Interessen ihrer Bürger gegenüber der DBAG und dem Bund vertreten. Nicht nur an der Betuwe- Linie, auch an den in Oberhausen abzweigenden weiterführenden Linien muss endlich Lärmschutz geschaffen werden.
Zusammen mit den Bürgern hat man im Bereich Dellwig endlich die Sanierung des Kanalsystems erreicht. Nächster Handlungsbedarf liegt in der Schulwegsicherung zur Havensteinschule. Auch eine Überplanung der Einbleckstraße gewissermaßen "Dorfmittelpunkt" könnte den Stadtteil aufwerten. Das mittlerweile nach dem Antrag der CDU im Planungsausschuss unter großer Bürgerbeteiligung erstellt Ortsteilkonzept ist nur ein erster Schritt in die richtige Richtung.
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